Ab, an den Rhein

6:00 Uhr am vergangenen Sonntag. Treffpunkt alter Sportplatz. Das Wetter scheint verheißungsvoll. Sieben Petrijünger sind gut gelaunt und bester Dinge … Es geht an den Rhein!

Ein frostiger Wind weht und macht es uns auf Höhe „Herrenteich“ nicht gerade einfach. Die Fische wollen auch nicht so recht, sodaß am Ende nur ein paar wenige Grundeln auf die ausgelegten Köder reagieren.

Dennoch, Sonnenschein, beruhigende Natur und auch angeregte Gespräche rundeten diesen Angeltag erfolgreich ab!

Petri Heil.

Mit der Stipprute. Foto: MW
Mal ohne Rutenhalter. Foto: MW
Angel mit Futterkörbchen. Foto: CS
Feedern zwischen den Buhnen. Foto: MW
Foto: MW

Angelzeit – Zeckenzeit

„Der gemeine Holzbock“ Foto: MW

Auch bei uns am See tummeln sich die lästigen Spinnentier im hohen Gras. Leider kann auch unser Orts nicht ausgeschlossen werden von einer Zecke gestochen zu werden. Anti-Zecken-Sprays, so gennante Repellents, können präventiv helfen, indem man sie vor dem Besuch des Risikogebiets auf die Haut und auf die Hosenbeine aufträgt. Helle Kleidung hilft die Plagegeister recht schnell zu erkennen. In jedem Fall sollte man den Körper gründlich absuchen um eventuell schon festgesaugte Exemplare frühzeitig zu entdecken. Diese sollten so rasch wie möglich entfernt werden, um das Risiko der Übertragung von Krankheiten zu minimieren. Laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts geht man von jährlich bis zu ca. 214.000 Borrelien-Infektionen aus. Sticht eine infizierte Zecke einen Menschen, so werden laut Studie der Uni Heidelberg bei ca. 27% der Fälle Borrelien übertragen. Auch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gehthört in unseren Breiten zu den von Zecken übertragbaren Infektionskrankheiten. Typisches Anzeichen einer Borrelien-Infektion ist die „Wanderröte“ um die Einstichstell. Die muss aber nicht zwangsläufig auftreten und bleibt in vielen Fällen sogar aus. Auch Tage nach einem Zeckenstich sollten Krankheitssymptome, Rötungen an der Einstichstelle, Fieber, Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit nicht auf die leichte Schulter nehmen und einen Arzt aufsuchen!

Hilfsmittel zur Zeckenentfernung Foto: MW

Zum entfernen einer Zecke werden im Handel verschiedene Hilfsmittel angeboten. Die Zecken-Card ist recht praktisch, da sie im Geldbeutel mitgeführt werden kann. Man braucht jedoch ein wenig Übung um Zecken oder Nymphen zu entfernen. Die Zecken-Schlinge 3iX funktioniert da schon viel besser. Ihre Anwendung ist recht simpel. Die Zeckenzange ist eher bei Tieren empfehlenwert, da die Zangen recht grob sind. Kleiner Zeckenexemplare lassen sich damit nur schwer greifen. Die Einstichstelle nach der Entfernung am besten desinfizieren.

Weitere Informationen findet ihr unter Zecken.de

Zander-Jungfisch im See?

Beim letzten Vereinsfischen am Angelsee entpuppte sich ein von weitem erkannter Barsch, doch als naher Verwandter. Ein Zander! Biss der kleine Kerl doch tatsächlich auf einen Tauwurm.

Zander sind im See nichts ungewöhnliches, wurden sie doch bereits vor ein paar Jahre im See eingesetzt. Kapitale Zanderfänge konnten in der Vergangenheit immer mal wieder verzeichnet werden. Dieser Fang jedoch war für die Anwesenden trotzdem ungewöhnlich. Der gefangen Fisch hatte gerade mal die Größe von 20 cm. Ein Beweis dafür, dass sich die Zander vermehren?

Offenbar schon. Ein Eintrag von Fischeiern durch Wasservögel kann eher ausgeschlossen werden. Auch ein Besatz fand in der Vergangenheit nicht statt. Das lässt den Entschluss zu, dass sich die Tiere tatsächlich erfolgreich vermehrt haben!

Foto: cs

Nach dem abhaken, wurde der Räuber wieder schonend in seinen Lebensraum zurückgesetzt.

Sommerliche Hitze am Angelsee bei Eichtersheim

In der Bildmitte kann man schemenhaft einen Karpfen von über 50 cm Länge erkennen! Foto: mw

Temperaturen über 32°C und mehr machen den Fischen am einem See mit gerade mal 1-2 m Wassertiefe zu schaffen. Sauerstoffmangel durch verdunstendes Wasser und Verrottungsvorgänge, abnehmendes Sauerstoffbindevermögen durch steigende Wassertemperaturen, ungenügender Zufluss durch Oberflächenwasser und unzureichende Beschattung des Gewässers sind nur einige Punkte welche unseren Fischen bei anhaltender „Bruthitze“ den Garaus machen können!

Ständige Kontrolle und sorgfältiger Umgang mit dem Gewässer ist hier geboten. Auf eine „Lockfütterung“, dem so genannten Anfüttern, sollte in diesen Situationen verzichtet werden, um das Fischgewässer und  die darin befindlichen Lebewesen nicht noch mehr zu belasten.

Auch der Echtersheimer Angelsee wurde in den letzten Wochen von Vereinsmitglieder überwacht. Die Wassertemperatur war Teilweise an der problematischen 27° Marke angelangt. Bei den Kontrollgängen jedoch,  konnten bislang keine toten Karpfen oder andere Fische festgestellt werden. Toi, toi, toi!

Vieleicht ist dies dem Umstand geschultet das dieser kleine See über mehrere kleine Quellen verfügt!

Mögen diese Quellen nie versiegen und weiterhin zur Artenvielfallt am Eichtersheimer Anglersee beitragen, damit auch Sie sich beim nächten Seefest der Natur erfreuen können!

Wespenspinne (Argiope bruennichi)    
   Foto: mw
Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare) mit
gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx splendes)
Foto: mw

Der neue Verbandsausweis

…in Scheckkartenformat!

Quelle und Fotos: LFVBW und DAFV / Ein Beitrag des LFVBW

19.7.18 Seit 2018 bietet der DAFV einen neuen bundesweit einheitlichen Verbandsausweis an. Ab Oktober wird dieser auf ausdrücklichen Wunsch von Vereinsseite und der LFVBW-Verbandsfunktionäre auch für Mitglieder in Baden-Württemberg erhältlich sein.

Hintergrund: Im Zuge der Fusionsvereinbarung hat der DAFV beschlossen bis zum 01.01.2018 einen neuen einheitlichen Verbandsausweis anzubieten und die alten Papierausweise schrittweise abzulösen. Ziel ist es nach einer Übergangsphase einen deutschlandweit einheitlichen Ausweis anzubieten, der die bestehenden Prozesse vereinfacht und neue Möglichkeiten für die Zukunft bietet.

DAFV Benefits

Der neue Verbandsausweis wird eine Reihe von Anforderungen für die Zukunft erfüllen:

  • bundesweit einheitlich DAFV Benefits
  • unbegrenzt gültig
  • maschinenlesbar und visuell lesbar
  • nutzbar auf Bundes-, Landes- und Vereinsebene
  • ersetzt potentiell alle bestehenden Ausweisdokumente im Verband
  • Mehrwerte für Ausweisinhaber
  • langfristiger Ersatz für die bestehenden Klebemarken
     

Da auf dem Verbandsausweis auch der Name des Mitgliedsvereins aufgedruckt ist, kann der Ausweis nach Bedarf auch als Ausweisdokument für den Verein genutzt werden.

DAFV vorteilsportal

Technologie und Datenschutz
Der Ausweis hat das Format einer Checkkarte (86x54mm) und enthält einen NFC-Chip, auf dem eine weltweit eindeutige Nummer gespeichert ist. Diese Nummer wird bei der Ausgabe des Ausweises als eindeutige Nummer für das jeweilige Mitglied erfasst. Anhand der Nummer lässt sich der Inhaber und dessen Daten zuordnen. Die Nutzung und Verarbeitung der gespeicherten Daten unterliegt dem Datenschutz und der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Auf der Karte selber werden außer den aufgedruckten Informationen keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Mehrwerte für Angler
Der Ausweis bietet für die Mitglieder eine Reihe von Mehrwerten. So gibt es die freiwillige Möglichkeit sich beim DAFV mit dem neuen Angelpass in einem entsprechenden Portal zu registrieren und Einkaufsvorteile für Mitglieder zu nutzen. Das Angebot umfasst eine Reihe von Vorteilsangeboten für bekannte Marken und Geschäfte. Es ist geplant, dass Angebot in Zukunft um weitere angelspezifische Angebote fortlaufend auszuweiten. Dazu wird es eine grundlegende Möglichkeit geben Online zu prüfen, ob der Ausweis gültig ist und die Beiträge für das jeweilige Jahr entrichtet wurden. Ausweise können auch ohne das Mitwirken des Inhabers für ungültig erklärt werden.

Kosten und Verfügbarkeit
Ab Oktober wird im Internet eine Webseite freigeschaltet, über die die Vereine des LFVBW (z.B. der Vereinsschriftführer) sich einloggen können und die Ausweissammelbestellungen jeweils nach Bedarf einfach und unkompliziert erledigen können. Pro Ausweis wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro zzgl. Versand erhoben. Die Abrechnung erfolgt durch den LFVBW an die Vereine über den Mitgliedsbeitrag.

Angelverbot für Kinder

Foto: MW

LFVBW fordert Absenkung des Mindestalters für den Jugendfischereischein auf sieben Jahre

Nach dem baden-württembergischen Fischereigesetz können Kinder erst mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr die Angelfischerei ausüben; vorher dürfen die Behörden keinen Jugendfischereischein ausstellen.
Das Mindestalter für die Erteilung des Jugendfischereischeins unterscheidet sich zwischen den Bundesländern in Deutschland erheblich. Das Saarland präsentiert sich als angelfreundlichstes Bundesland. Kinder können dort bereits einen „Mini-Angelschein Saarland“ beantragen. Eine Altersuntergrenze gibt es nicht.
Naturerlebnis und Naturerfahrung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung, der in unserer durchtechnisierten Gesellschaft zunehmend zu kurz zu kommen droht. Für uns ist es daher ein wichtiges Ziel, die Kinder möglichst früh über die Fischerei für die Vorgänge im und am Wasser und so letztlich für die Natur allgemein begeistern zu können.
Daher fordern wir, bereits für Kinder ab 7 Jahren die Möglichkeit zu schaffen, mit dem Jugendfischereischein die Angelfischerei betreiben zu können (§ 32 Abs. 1 des Fischereigesetzes). Schon nach geltender Rechtslage kann mit dem Jugendfischereischein nur unter Aufsicht eines erwachsenen Fischereischeininhabers (in aller Regel sind dies die Erziehungsberechtigten oder nahe Verwandte) geangelt werden; dies stellt unseres Erachtens ausreichend sicher, dass die Angelfischerei stets auch kindgerecht erfolgt.
Nachwuchsgewinnung ist für jeglichen Bereich ehrenamtlicher Betätigung von großer Bedeutung. Gesetzliche Hürden, welche die Nachwuchsgewinnung und damit die ehrenamtliche Arbeit allgemein erschweren, müssen abgebaut werden.

(Quelle: LFVBW)

Falls Ihr dennoch Interesse an dieser sinnvollen Freizeitbeschäftigung habt …wir haben eine Jugendgruppe! Meldet euch einfach bei unserem Jugendwart J. Hemberger. Dort erhaltet ihr weitere Infos! (jugend@asvmalsch.de)

Mehr um das Thema „Angeln“ unter www.lfvbw.de.

Neumitglieder auf Vorbereitungslehrgang

Endspurt beim Vorbereitungslehrgang des ASV MA-Rheinau für unsere Neuzugänge Louis, Benedikt und Christian! An 2 Wochenenden und mit knapp 40 Stunden, wurden ihnen die Grundlagen des Angels vermittelt. Fischkunde, spezielle Fischkunde, Gesetzeskunde,  Gerätekunde und Gewässerökologie sind die zwingend vorgeschriebenen Themen, um an der Prüfung teilnehmen zu dürfen. Wir wünschen den Teilnehmern viel Erfolg bei ihrer Fischerprüfung am 12. Mai!

Foto:MW

Kröten auf Brautschau

Auch bei uns am See geht es schon heiß her! EinigeKrötenmännchen buhlen um die Gunst der noch wenig vertretenen Weibchen. Bei solchen Aktionen kommt es nicht selten vor, dass 3 – 4 Männchen gleichzeitig ein Weibchen umklammern und diese, durch das zu

Foto: mw

hohe Gewicht unter Wasser drücken, was zum Tod des Weibchens führen kann! Auch die ersten Laichballen konnten im kleinen See entdeckt werden. Das Foto entstand bei der Putzaktion am See.

Bitte achtet in den nächsten Tagen und Wochen auf wandernde Kröten, insbesondere bei der Anfahrt auf dem Wirtschaftsweg zum See! Denn der Naturschutz liegt uns am Herzen!